Kaffeevollautomat entkalken – Die beste Anleitung 2019

Eine Kaffeemaschine oder ein Kaffeevollautomat gehören heute in den meisten Haushalten zur Standardausrüstung. Damit ein solches Gerät stets optimal funktioniert und auch wohlschmeckenden Kaffee liefert, muss es regelmäßig entkalkt werden. Im Folgenden liefern wir eine Anleitung, wie diese Arbeit auf beste Weise ausgeführt werden kann.

Kaffeevollautomat entkalken

Den Kaffeevollautomat entkalken? – Das gelingt auf ganz smartem Wege!

Warum muss die Kaffeemaschine entkalkt werden?

Wenn man zum Aufbrühen von Kaffee in dem Kaffeevollautomaten Leitungswasser benutzt, so bleibt bei jedem Einsatz ein gewisser Teil von Kalk in der Maschine zurück. Der Kalkgehalt des Wassers ist von Region zu Region verschieden. Dieser wird durch den Wasserhärtegrad bestimmt, über den man sich beim örtlichen Wasserwerk informieren kann. Bei hartem Wasser muss das Gerät öfter entkalkt werden, als bei weichem Wasser.

Jedes Mal, wenn das Wasser in der Kaffeemaschine erhitzt wird, gibt es einen Teil des darin gelösten Kalks ab. Dieser setzt sich dann an den unterschiedlichen Teilen der Kaffeemaschine ab. Das führt zu unterschiedlichen Problemen:

  • Kalkschicht vermeidet schneller Aufheizen des Wassers – man muss länger auf den Kaffee warten
  • Die Wassertemperatur kann niedriger sein, was den Geschmack des Kaffees beeinflusst
  • Kalk kann zu Schäden durch Verstopfungen im gerät führen
  • An Metallteilen kann Korrosion entstehen

Somit können starke Kalkablagerungen die Lebensdauer des Gerätes vermindern und auch das Geschmacks Erlebnis auf negative Weise beeinflussen. Aus diesen Gründen ist ein regelmäßiges das Kaffeemaschine Entkalken unerlässlich.

Wie oft muss die Kaffeemaschine entkalkt werden?

Es ist schwer, eine pauschale Antwort auf diese Frage zu geben. Wann das Kaffeeautomat Entkalken notwendig wird, hängt nämlich von verschiedenen Aspekten ab. Zum einen bestimmt natürlich der Härtegrad des Wassers, wie schnell das Gerät verkalkt. Aber auch die Menge des Wassers, die durch das Gerät läuft, ist ausschlaggebend. Wer also täglich fünf oder mehr Tassen in der Kaffeemaschine aufbrüht, muss schneller entkalken, als ein Benutzer, der nur hin und wieder eine Tasse aufbrüht.

Bei vielen Kaffeevollautomaten kann heute die Wasserhärte eingespeichert werden. Die Maschine daraufhin selbständig darauf hinweisen, wann es Zeit zum Entkalken ist. Bei anderen Geräten empfiehlt es sich, in der Bedienungsanleitung über das Thema nachzulesen. Dort kann man in der Regel wertvolle Hinweise zum Entkalken des jeweiligen Modells erhalten.

Keinesfalls sollte man mit dem Entkalken jedoch warten, bis die Funktionsfähigkeit der Kaffeemaschine beeinträchtigt ist.

Der richtige Entkalker für die Kaffeemaschine

Oft geben die Hersteller von Kaffeemaschinen spezifische Anweisungen zu dem Entkalker, der für das Gerät benutzt werden sollte. Das ist besonders bei teuren Kaffeevollautomaten der Fall. Bei den Mitteln, die empfohlen werden, handelt es sich in der Regel um Tabletten oder Entkalker Flüssigkeiten, die nach Packungsbeilage verwendet werden.

Diese können oft teurer sein, als andere Mittel, die man im Handel finden kann. Jedoch wird jedoch häufig die Herstellergarantie vom Einsatz des vorgeschriebenen Entkalkers abhängig gemacht, so dass es sich lohnt, das vorgeschriebene Mittel zu benutzen. So kann man Probleme im Garantiefall vermeiden.

Wird vom Hersteller keine Angabe zum Entkalker gemacht, so kann man solche Mittel benutzen, die für Kaffeemaschinen vorgesehen sind. Es gibt auch etliche Hausmittel, die sich beim Entkalken als sehr effektiv erweisen.

Hausmittel zum Entkalken

Wer gerne Hausmittel zum Entkalken der Kaffeemaschine verwenden möchte, kann Milchsäure oder Zitronensäure verwenden. Diese Produkte sind als Pulver oder in flüssiger Form erhältlich und müssen in der Regel noch mit Wasser verdünnt werden.

Essigsäure sollte man zum Entkalken der Kaffeemaschine nicht verwenden. Sie ist sehr aggressiv und kann empfindliche Teile der Kaffeemaschine verwenden. Auch zum Entkalken des Wassertanks ist Essigsäure auf Grund ihres penetranten Geschmacks nicht die beste Wahl.

Entkalken des Kaffeeautomaten Schritt für Schritt

Entscheidet man sich zum Entkalken der Kaffeemaschine mit einem chemischen Entkalker, so muss dieser zunächst so zubereitet werden, wie es auf der Packungsbeilage beschrieben wird. Danach wird das Mittel in den Wassertank der Kaffeemaschine gefüllt. Bei einer Filtermaschine wird ein Filter in den Einsatz gegeben und die Maschine angeschaltet.

Das Mittel löst nun die Kalkablagerungen, die sich in der Kaffeemaschine angesammelt haben. Diese sammeln sich im Papierfilter und die Reinigungsflüssigkeit läuft in die Kaffeekanne. Wenn die Flüssigkeit komplett durchgelaufen ist, wird das Gerät abgeschaltet und der Papierfilter mit den Kalkrückständen entfernt.

Danach sollte man die Kaffeemaschine wenigstens zwei- oder dreimal mit klarem Wasser durchlaufen lassen. So werden die Rückstände des Entkalkers entfernt, so dass beim nächsten Kaffee keine geschmackliche Beeinträchtigung entsteht.

Das Entkalken mit einem Hausmittel wie Zitronensäure funktioniert auf ganz ähnliche Weise. Der Wasserbehälter wird vollkommen gefüllt und ein Löffel Zitronensäure darin aufgelöst. Dann lässt man das Gemisch durch die Maschine laufen und kann in einem Durchgang sowohl die Kaffeemaschine als auch den Wassertank reinigen. Auch nach dieser Entkalkung sollte die Maschine zweimal mit klarem Wasser durchgespült werden.

Weitere Hausmittel zum Entkalken

Es gibt auch noch weitere Hausmittel, die zum Entkalken der Kaffeemaschine eingesetzt werden können. Solche Mittel sind im Haushalt oft bereits vorhanden, so dass man die Kaffeemaschine entkalken kann, ohne dazu extra ein Mittel einkaufen zu müssen. Dazu gehört zum Beispiel Backpulver.

Man kann ein Päckchen Backpulver im vollen Wassertank auflösen und dann das Gerät durchlaufen lassen. Danach wird die Maschine mit klarem Wasser durchgespült. Ein weiteres Mittel, das stets zur Hand ist und zum Entkalken eingesetzt werden kann, ist Aspirin. Dazu gibt man eine Tablette in den Tank mit Wasser und rührt um, sobald sich die Tablette aufgelöst hat. Danach folgt man den Schritten wie bei allen anderen Mitteln.

Verkalken der Kaffeemaschine vermeiden

Das regelmäßige Entkalken der Kaffeemaschine ist natürlich mit einiger Arbeit verbunden, die sich so mancher Kaffeetrinker gerne ersparen möchte. Möchte man zu Hause Kaffee in der Kaffeemaschine aufbrühen und das Gerät nicht entkalken, so sollte man zum Aufbrühen kalkfreies Wasser benutzen.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann beispielsweise einen Wasserfilter benutzen, durch den dem Wasser der Kalk entzogen wird. Es gibt spezielle Filter, die man an einem Kaffeevollautomaten anbringen kann, der das Wasser direkt aus der Leitung bezieht. Man kann auch einen Brita Filter benutzen, in dem das Wasser entkalkt wird, bevor man es in den Kaffeevollautomaten füllt.

Kauft man einen Kaffeeautomat mit Mahlwerk im höheren Preissegment, so ist ein Kalkfilter häufig bereits integriert. Jedoch entsteht daraus auch ein Nachteil. Der Filter muss in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, wodurch sich die Betriebskosten des Gerätes erhöhen. Doch bietet ein solcher Filter einen exzellenten Schutz für den Kaffeeautomaten und dient dazu, die Lebensdauer eines wertvollen Haushaltsgeräts zu erhöhen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zum Aufbrühen des Kaffees ein spezielles Mineralwasser zu benutzen, das einen besonders geringen Kalkanteil aufweist. Ein Beispiel dafür ist Volvic, das kaum Calcium enthält und sich daher ausgezeichnet für die Verwendung in der Kaffeemaschine eignet. Der Nachteil besteht in diesem Fall darin, dass man stets Wasserflaschen einkaufen und transportieren muss, was besonders bei einem hohen Kaffeekonsum lästig ist.

Fazit

Ein Kaffeevollautomat ist auch für den privaten Haushalt eine wunderbare Ergänzung, die den täglichen Kaffeegenuss erhöht. Das regelmäßige Entkalken ist ein wichtiger Aspekt der Wartung, durch den garantiert wird, dass die Maschine lange gut funktioniert und der Geschmack des Kaffees gleichmäßig gut bleibt.

Viele Hersteller schreiben ein bestimmtes Mittel zum Entkalken ihrer Kaffeevollautomaten vor. Ist das der Fall, sollte man auch genau dieses Mittel benutzen, schon alleine, um den Garantieschutz aufrecht zu erhalten. Wird keine spezielle Empfehlung gemacht, so kann man auch einen anderen Entkalker oder ein Hausmittel wie Zitronensäure verwenden.

Eine Alternative ist der Einsatz eines Wasserfilters oder von kalkfreiem Mineralwasser. Auf diese Weise kann eine Verkalkung vermieden werden und man erspart sich das Entkalken.

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