Gastroback 42612 Espressomaschine Test Rezension 2019

Gastroback 42612 S im Test

Das neue 2016er Modell wurde in vielen Punkten verbessert

Updates: 1.)  Neues 2016 GS-Modell + 2.) Günstigere baugleiche Maschine von Sage verfügbar

Die klassische Espressomaschine Gastroback 42612 Advanced Pro G wurde komplett überarbeitet. Hierbei wurde insbesondere auf die Kundenwünsche eingegangen um die bereits ausgezeichnete Maschine noch zu perfektionieren. Mit dem Modell 42612 S Design Espresso Advanced Pro GS ist dies rundum gelungen.

Update 1.)

Hier erhält man die überarbeitete GS Version:

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Wichtigste Änderungen zum Vorgänger

Das Design und die Abmessungen der beiden Maschinen haben sich leicht verändert. Während bei der pro G der Kaffeebohnenbehälter eckig ist und nur 200 Gramm Bohnen fasst, fasst der Behälter bei der pro GS 250 Gramm Bohnen und ist rund.

Die Brühgruppe wird beim Nachfolger aktiv beheizt und ein PID Regler überwacht die Wassertemperatur auf das Grad genau. Für Café Americano wurde eine Heißwasserfunktion integriert und das Milchschaumkännchen wurde mit einem Thermometer ausgestattet.

Die Bedienbarkeit ist bei beiden Modellen die Gleiche geblieben. Der Geschmack gewinnt durch die aktiv beheizte Brühgruppe und den PID Regler.

Sage Appliances SES875 – Baugleiche günstigere Maschine

Sage Appliances EspressomaschineUpdate 2.)

Seit kurzem ist ein weiteres Modell der bekannten Espressomaschine im Umlauf. Die Sage Appliances SES875 “The Barista Express”. Sie ist zu einem günstigeren Preis erhältlich und laut Kundenmeinungen mit dem hier vorgestellten Gerät identisch.

Man erhält diese Maschine hier:

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Design und Ausstattung der Gastroback 42612 S Design Espresso Advanced Pro GS

Sieht man die Maschine vor sich, fällt zuerst das edle, hochwertig erscheinende Metallgehäuse aus Druckguss auf. Oben auf dem Gehäuse ist der 250 Gramm fassende, runde Bohnenbehälter angebracht. In der Mitte des Bedienelementes befindet sich ein Manometer, das die als Kontrollelement für den optimalen Brühdruck fungiert.

Links neben dem Manometer befinden sich die Tasten für das Programm und die Anwahltasten für ein oder zwei Tassen. Zwei LEDs zeigen an, ob die Maschine gereinigt werden muss oder ob die Wasserdampffunktion aktiv ist. Rechts eben dem Manometer befinden sich Startknopf, der Knopf für die gewünschte Kaffeemenge und die Einstellung für die Art des Filters.

Der Mahlgrad kann an einem seitlich liegenden Rad bei laufendem Mahlwerk verändert werden. Es können Einzelwandsiebeinsätze oder Doppelwandsiebeinsätze verwendet werden.

Für Anfänger mit der Siebträgermaschine eignen sich die Doppelwandsiebeinsätze, da diese das Wasser langsamer durch den Kaffee führen und für einen guten Geschmack und gute Crema sorgen.

Der Einzelwandsiebträger ist für die Leute geeignet, die selber ausprobieren wollen, mit welchen Einstellungen man den besten Espresso erhält.
Ein integriertes Kegelmahlwerk verfügt über 18 Mahlstufen. Die Kaffeemenge kann eingestellt werden. Die Brühgruppe ist aktiv beheizt und liefert stets die eingestellte Wassertemperatur.

Für eine optimalen Druck ist die Gastroback 42612 S mit einer italienischen Espressopumpe von Ulka ausgestattet, die es auf einen Druck bis zu 15 bar schafft.
Beheizt wird die Maschine mit eine Thermo – Block – Heizsystem, das nach dem Anschalten für eine schnelle Inbetriebnahme sorgt.

Ein zwei Liter fassender Wassertank und ein Milchschaumkännchen mit integriertem Thermometer runden die Ausstattung rund um die Maschine ab.

Handhabung der Gastroback 42612 S

Die beiliegende Bedienungsanleitung erklärt die einzelnen Funktionen der Maschine gut und die Gastroback lässt sich fast intuitiv bedienen. Nachdem Wasser und Kaffeebohnen eingefüllt sind startet man die Maschine und lässt sie auf Betriebstemperatur kommen. Das die korrekte Temperatur erreicht ist, erkennt man an der Beleuchtung der Tasten.

Mit wenigen Handgriffen ist die Dosiereinstellung angepasst, ein Knopfdruck stellt auf den vewendeten Siebträger ein und ein weiterer Knopfdruck lässt die Einstellung auf eine oder zwei Tassen zu. Bei automatischer Einstellung wird der eingesetzte Siebträger nach vorne gedrückt. Die gewünschte Kaffeepulvermenge gelangt automatisch in den Siebträger. Will man selber dosieren, wird der Siebträger so oft unter den Mikroschalter geschoben bis die Menge, die man haben will im Siebträger ist.

An der Mahlstation befindet sich ein Tamper, mit dem das Kaffeepulver im Sieb angedrückt wird. Das funktioniert direkt an der Maschine oder mit einem abgenommenen Tamper.

Ist das Kaffeepulver im Siebträger angedrückt und das überschüssige Kaffeepulver vom Rand entfernt, wird der Siebträger unter dem Brühkopf eingesetzt. An der Programmwahltaste wird die Anzahl der Tassen eingestellt. Man hat die Auswahl zwischen einer und zwei Tassen Espresso. Ein doppelter Espresso kann eingestellt werden.

Möchte man keinen Gebrauch von der Automatik machen, drückt man die Knöpfe für die einzelnen Tassen so lange, bis die gewünschte Menge Espresso gebrüht wurde.

Will man selbstständig experimentieren, mit welchem Mahlgrad und welchem Brühdruck man seinen persönlich besten Espresso erhält, hilft ein Blick auf das Druckmanometer. Im Manometer wird angezeigt, wie schnell das Wasser durch den Kaffee läuft.

Mahlgrad, Druck und Kaffee haben Einfluss auf den Geschmack und die Durchlaufzeit. Das Manometer zeigt, ob etwas geändert werden muss. Was genau geändert werden sollte findet man am ehesten durch Ausprobieren heraus.

Die Maschine hat ein Selbstreinigungsprogramm und muss regelmäßig entkalkt werden.

Kundenmeinungen zum neuen Modell

Die Kunden sind zufrieden mit der Gastroback GS und würden sie erneut kaufen. Das Preis – Leistungs – Verhältnis wird als stimmig angesehen.

Bemängelt wird stellenweise eine schlechte Verarbeitung des Gehäuses. Außerdem ist nach Meinung der Kunden die Handhabung zwar intuitiv, aber um den perfekten Espresso zu bekommen muss man üben und ausprobieren. Bemängelt wird ebenfalls die Haltung der Firma zur Garantie. Garantieansprüche werden bei unregelmäßiger Wartung abgewiegelt.

Häufige Fragen zur Gastroback Espressomaschine

Frage: Wieviel ml Milch passt in das Milchgefäß?
Antwort: In das Kännchen passen 500ml.

Frage: Lässt sich mit der Maschine auch ein “ganz normaler”Kaffee machen?
Antwort: Zu dieser Frage gibt es verschiedene Antworten. Durch zufuhr von mehr heißem Wasser kann der Espresso verlängert werden und somit als Kaffee getrunken werden. Andere Meinungen halten das Gerät besser zum Espresso und Cappuccino Verzehr geeignet. 

Fazit

Alles in allem lässt sich sagen, dass alle wichtigen Schwachstellen des Vorgängers beseitigt werden. Die neue Advanced Pro GS ist ein fantastisches Gerät das dank der Kombination aus integrierter Kaffeemühle und Espressomaschine wenig platz weg nimmt und insgesamt mit allem was sie bietet auch recht günstig ist.

Wir können diese tolle All-in-One-Lösung uneingeschränkt empfehlen für nur 599,99 €.

 

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Der Testbericht zum Vorgänger:

 

Gastroback 42612 Espressomaschine Test

Einzigartige Kombination aus Kaffeemühle und Siebträgermaschine

Bei der Gastroback 42612 Design Espressomaschine Advanced Pro G handelt es sich um eine besondere Kombination einer Siebträgermaschine mit eingebauter Kafeemühle. Die programmierbare Espressomaschine wird beworben mit schickem Design, einfacher Bedienung und einem unvergleichlichen Kaffeegeschmack. Wir haben verschiedeneste Quellen und Kundenrezensionen recherchiert um zu zeigen, ob die Maschine hält, was sie verspricht.

 

Eine besondere Kombination

Ein erster Vorteil der Maschine ist die eingebaute Kaffeemühle, welche nicht nur die Frische des Kaffees garantiert und somit den Geschmack verbessert, sondern auch Platz in der heimischen Küche spart. Außerdem integriert ist ein Milchschäumer, sodass die Maschine ein gutes Kombipaket bietet.

Vom Bohnenbehälter am oberen Teil der Maschine (250 g Fassungsvermögen), kann über die Mahlwalktaste an der linken Seite eingestellt werden, wie fein die Kaffeebohnen gemahlen werden sollen. Nachdem die Power-Taste gedrückt wurde, benötigt die Maschine ca. 5 Minuten um sich aufzuheizen.

Das Manometer gibt den aufgebauten Druck an, dieser sollte für einen guten Espresso zwischen 8-9 bar liegen.
Der Wassertank am hinteren Teil der Maschine umfasst 2 Liter, muss jedoch relativ häufig neu aufgefüllt werden.

Zu Erwähnen ist außerdem der eingebaute Tassenwärmer für warme Espressotassen und der Energiesparmodus, der sich nach einer Stunde einschaltet.
Nachteilig wirkt sich bei der Nutzung aus, dass der Thermoblock nur über ein Einkreissystem verfügt. Das bedeutet, dass immer nur eine Funktion ausgeführt werden kann: Espresso kochen oder Heißdampf zubereiten.

Reinigung und Wartung

Die Advanced Pro G Espressomaschine ist, wie viele andere vergleichbare Produkte, sehr wartungsintensiv. Je nach Wasserhärte sollte das Gerät alle 2-3 Monate entkalkt werden. Die Maschine besitzt eine “Clean Me” Anzeige, die aufleuchtet, sobald eine Reinigung erforderlich ist. Beim Lesen einiger Bewertungen fällt jedoch auf, dass diese Leuchte des Öfteren nicht optimal funktioniert. So sollte man auch unabhängig von der Clean-Me-Taste regelmäßige Reinigungen durchführen.

Dies geschieht ganz einfach mit den Gastroback Reinigungstabs 97830, oder vergleichbaren Drogerieprodukten, welche oftmals um einiges billiger sind. Diese werden mit einem mitgelieferten Adapter in den Siebträger eingelegt. Der Reinigungsvorgang startet, nachdem die Knöpfe der Maschine gleichzeitig für ca. 5 Sekunden gedrückt werden. Insgesamt dauert der Reinigungsvorgang nur 5 Minuten, sodass man diese Zeit definitiv alle paar Wochen investieren sollte.
Außerdem sollte der Wasserfilter in der Maschine regelmäßig (alle 2 Monate) gewechselt werden.

Ganz wichtig: Das Gerät muss alle 3 Monate mit einem normalen Geräteentkalker gereinigt werden. Viele der Reklamationen der Maschine wurden von Gastroback mit dem Hinweis auf Verkalkungen in der Maschine abgelehnt. Bei schlechter Wartung der Maschine erlöscht jegliche Garantieleistung vonseiten des Herstellers.

Die Mischung macht’s

Der perfekte Espresso ist natürlich immer eine Geschmackssache. Generell gilt bei dieser Maschine: Man muss experimentierfreudig sein und eventuell schon etwas Vorerfahrung als Hobby-Barista haben. Mit ein wenig Geduld und Ausprobieren findet dann jeder seine perfekte Mischung aus Mahlgrad, Anpressdruck und Wassermenge. Da ja aber für viele Kunden gerade das Experimentieren und Ausprobieren eine Kaufentscheidung für eine Siebträger-Maschine und gegen einen Vollautomaten darstellt, fällt dieser Umstand nicht negativ ins Gewicht.

Features

Vorteile

  • Mahlwerk und Milchschäumer sind integriert
  • Geschmacklich ausgezeichneter Kaffee
  • Gute Haptik, einfach zu bedienen
  • Ansprechendes Design

Nachteile

  • Einkreissystem
  • Keine optische Anzeige für Wasserstand im Tank
  • Sehr reinigungsintensiv
  • Teilweise schlechte Verarbeitung

Fazit

Für Hobby-Barista und Fortgeschrittene eine lohnende Investition. Die Qualität Kaffee ist allemal den Preis wert, jedoch sollte penibel auf die Wartung der Maschine geachtet werden, damit das Kaffeevergnügen lange anhält.

Hier noch ein Video zur Maschine:

 

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