Der beste Kaffee für Vollautomaten

Ein Kaffeevollautomat ermöglicht es seinem Besitzer heute, auch zu Hause eine Kaffeespezialität ganz nach dem eigenen Geschmack frisch herzustellen. Zu den Vorteilen eines solches Gerätes gehört es, dass die Kaffeebohnen für jede Tasse frisch gemahlen werden. So kann ein optimales Geschmackserlebnis garantiert werden. Natürlich spielt auch die Auswahl der Kaffeesorte eine große Rolle, um den Geschmack zu wählen, der den persönlichen Vorlieben entspricht.

Der beste Kaffe für Kaffeevollautomaten

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Röstungsgrade kennenlernen

Generell ist es schwer möglich, zu entscheiden, welcher Kaffee der beste für den Kaffeevollautomaten ist, da der individuelle Geschmack dabei eine große Rolle spielt. Es gibt jedoch einige Merkmale die den Kaffee kennzeichnen und ihm spezielle Charakteristiken verleihen. Dazu gehört auch der Rötungsgrad. Generell kann man davon ausgehen, dass die Kaffebohne umso mehr von ihrem typischen Geschmack verliert, desto stärker und dunkler der Kaffee geröstet wird. Es werden insgesamt fünf Röstungsgrade unterschieden, die für den Kaffeevollautomaten benutzt werden können:

  1. Blasse Röstung – auch Zimtröstung genannt
  2. Mittlere Röstung – man spricht dabei auch von Frühstücksröstung
  3. Starke Röstung – auch als französische Röstung oder Wiener Röstung bezeichnet
  4. Doppelte Röstung
  5. Italienische Röstung – auch Espresso Röstung genannt

Man kann auch individuelle Mischungen zusammenstellen, indem helle und dunkle Bohnen miteinander vermischt werden. Auch diese Weise können interessante und abwechslungsreiche Geschmacksrichtungen entstehen.

Verschiedene Bohnensorten kennenlernen

Besitzt man einen Kaffeevollautomaten, so macht es Freude, hin und wieder einmal mit unterschiedlichen Bohnensorten zu experimentieren. Heute sind insgesamt rund 40 verschiedene Kaffeesorten bekannt. Bei uns findet man im Handel hauptsächlich Robusta und Arabica Bohnen. Generell gilt die Arabica Sorte als hochwertiger. Es gibt jedoch auch durchaus ausgezeichnete Robusta Sorten, die sich durch einen hervorragenden Geschmack auszeichnen.

Die Robusta Bohnen zeichnen sich durch einen leicht erdigen Geschmack und wenig Säure aus. Die Bohnen sind klein, fast rund und verfügen über einen offenen Schlitz. Die Arabica Bohne hingegen ist länglich geformt und der Schlitz ist geschlossen. Der Geschmack ist klar und ein wenig süßlich, obwohl sich diese Bohnen durch einen hohen Säuregehale auszeichnen.

Beide Bohnensorten sind ausgezeichnet für den Kaffeevollautomaten geeignet. Viele Röstereien bieten auch Mischungen aus beiden Bohnensorten an. Besonders für den Espresso Kaffee ist eine Mischung mit einem Robusta Anteil ausgezeichnet geeignet, da eine stabilere Crema erzielt werden kann. Robusta Kaffe kann sich jedoch als weniger verträglich erweisen. Er besitzt einen höheren Koffeingehalt, als der Arabica Kaffee und enthält auch mehr Chlorogensäure, die für Magenbeschwerden nach dem Kaffeegenuss verantwortlich sein kann.

Die weniger bekannten Sorten

Neben diesen beiden großen Kaffeesorten gibt es weniger bekannte Sorten, die man auch einmal im Kaffeevollautomaten ausprobieren kann. Eine dieser Sorten ist der Liberica Kaffee. Diese Bohne wächst will und kommt hauptsächlich in Dschungel Gegenden vor. Diese Bohne ist sehr robust und zeichnet sich durch ein fruchtiges bis rauchiges Aroma aus.

Exelsa ist eine Kaffeebohne, die der Liberica sehr ähnlich ist und aus Afrika stammt. Ihr Geschmack ist kräftig und erdig. Exelsa Bohnen sind teuer und werden selten alleine verwendet. Im Handel findet man sie meistens in Blends.

Aus Nicaragua und Mexiko stammt der Maragogype Kaffee. Diese Bohne ist eine Kreuzung aus Arabica und Liberica Kaffee und zeichnet sich durch besonders große Bohnen aus, die auch als Elefantenbohnen bezeichnet werden. Eine besonders positive Eigenschaft dieser Kaffeebohne ist ihr geringer Säureanteil, der sie sehr besonders magenfreundlich macht.

Als außergewöhnliche Delikatesse gilt bei den Kaffee Freunden der Kopje Luwak Kaffee, auch als Katzenkaffee bekannt. Dabei handelt es sich nicht um eine eigene Kaffeesorte, sondern vielmehr um Kaffeekirschen, die von Schleichkatzen gefressen und wieder ausgeschieden werden. Die Verdauungsenzyme der Tiere haben eine besondere Wirkung auf die Bohnen und verleihen ihnen einen erdigen, schokoladenen Geschmack.

Kopje Luwak ist sehr umstritten, da zu seiner Herstellung viele Tiere in unwürdigen Verhältnissen gehalten werden. Die Produktion ist daher auch gering und Kopje Luwak gilt als die teuerste Kaffeesorte de Welt.

Kaffee nach seinem Anbaugebiet wählen

Neben der Kaffeesorte spielt auch das Anbaugebiet für den Geschmack eine wesentliche Rolle. Mit Kaffeebohnen aus unterschiedlichen Regionen kann man mit dem Kaffeevollautomaten einmal eine kulinarische Rundreise unternehmen und die Spezialitäten unterschiedlicher Länder kennenlernen.

Kolumbien gehört zu den drei größten Kaffeeanbauländern der Welt. In Höhenlagen am Fuß der Anden wird dort hauptsächlich Arabica Kaffee angebaut. Der Anbau erfolgt in diesem Land auf natürliche Weise. Es wird kaum Chemie benutzt und die Kaffeekirschen werden handgepflückt. Der Kaffee enthält wenig Säuer und überzeugt mit einem süßen, nussigen Geschmack.

Auf der Karibikinsel Jamaica wir der bekannte Blue Mountain angebaut, der auf einem sehr begrenzten Gebiet von etwa 6,000 Hektar wächst. Dieser Kaffee wird von Kennern wegen seines unverkennbaren Geschmacks geschätzt, de voll und säurearm ist und leichte Tabaknoten aufweist. Dieser Kaffee ist ein besonderer Genuss, der auch um einiges teurer ist, als andere Sorten. In der Karibik sind auch Kuba und die Dominikanische Republik für ihre Kaffeebohnen bekannt.

In Afrika gilt Äthiopien als das wichtigste Kaffeeland. Dort werden Arabica Bohnen sowohl auf großen Plantagen als auch in kleinen Waldstücken angebaut. Der Kaffee aus diesem Anbaugebiet wird wegen seinem leichten Körper mit geringem Säureanteil und vielfältigen Geschmacksnuancen geschätzt.

Kräftiger, würziger Kaffee kommt aus Indonesien. Dort wird hauptsächlich die Robusta Bohne angebaut. Bohnen aus den Anbaugebieten auf den Inseln Java und Sumatra sind bei und besonders beliebt. Vietnam gehört ebenfalls zu den großen Kaffeeproduzenten der Welt und zeichnet sich durch große Plantagen für Robusta Bohnen aus.

Eine beliebte Spezialität ist auch der Kona Kaffee aus Hawaii. Die Arabica Bohnen wachsen dort in vulkanischen Hanglagen, wo die Böden besonders mineralreich sind. So entsteht ein Kaffee mit einem vollmundigen, fruchtigen Geschmack, der nur wenig Säure aufweist. Hawaiianische Kaffeesorten sind häufig jedoch teurer, da die Lohnstruktur auf der amerikanischen Insel wesentlich höher liegt, als in den meisten anderen Kaffeeländern.

Die richtige Bohne für jede Spezialität

In einem Kaffeevollautomaten lassen sich auf Knopfdruck zahlreiche beliebte Kaffeespezialitäten zaubern. Wer den Genuss vollkommen gestalten möchte, kann für seine liebste Zubereitungsweise auch genau die perfekte Kaffeebohne wählen. Jede Kaffeesorte weist einen unterschiedlichen Geschmack auf. Diese Unterschiede werden durch die verschiedenen Anbaugebiete noch verstärkt. So ist es interessant zu wissen, welche Bohne zu welchem Kaffee passt.

Sehr beliebt ist der Espresso Kaffee. Für diese Spezialität eignen sich Bohnen aus Brasilien oder auch aus Sumatra ausgezeichnet. Oft wird eine Mischung aus Arabica und Robusta Bohnen verwendet. Mit solchen Blends erzielt man eine wunderbare Balance zwischen Süße und Bitterkeit und erhält außerdem eine stabile Crema.

Der mit Milchschaum zubereitete Cappuccino wird in vielen Haushalten ebenfalls gerne getrunken. Die Süße des Milchschaums lässt sich perfekt mit einer Kaffeebohne kombinieren, die eher säurebetont ist. Kaffee aus dem Hochland Guatemalas eignet sich daher perfekt, um diese Spezialität zuzubereiten.

Ein ganz normaler Milchkaffee, oder ein schwarzer Kaffee ist natürlich trotz aller Spezialitäten immer wieder geschätzt und kann selbstverständlich auch im Kaffeevollautomaten hergestellt werden. Dazu passen eine Reihe von unterschiedlichen Bohnen und man kann durch Probieren seine eigene Lieblingssorte finden. Kolumbianischer Kaffee passt ebenso perfekt, wie eine Mischung aus Äthiopien.

Auf den richtigen Mahlgrad achten

Wer sich perfekten Kaffee aus dem Vollautomaten wünscht, tut gut daran, auch auf den Mahlgrad zu achten. Nicht nur die Wahl der Kaffeebohne bestimmt den Geschmack, auch die Verarbeitung muss entsprechend sein.

Kaffeevollautomaten verfügen über ihr eigenes Mahlwerk, das in der Regel verschiedene Einstellungen zulässt. Der Durchfluss des heißen Wassers durch das Kaffeemehl bestimmt, welcher Prozentsatz der Geschmacksstoffe aus dem Kaffe gelöst werden kann. Es ist erwiesen, dass insgesamt etwa 30 Prozent dieser Geschmacksstoffe in heißem Wasser gelöst werden können. Das macht den Kaffee jedoch zu stark. Als ideal gilt ein Lösen von 18 bis 22 Prozent der Geschmacksstoffe.

Wird der Kaffee sehr fein gemahlen, so dauert der Durchfluss länger, da das Wasser einen größeren Widerstand überwinden muss. So können viele Geschmacksstoffe gelöst werden und der Kaffee erhält ein starkes Aroma. Bei einer groben Körnung des Kaffees hingegen, geschieht das Gegenteil und der Kaffee wird eher dünn und enthält weniger Aroma.

Und klar ist selbstverständlich auch, dass nicht jede Kaffeemaschine gleichermaßen gut mahlt. Schau dir bei Interesse unseren Kaffeevollautomat Vergleich an.

Um den optimalen Mahlgrad zu finden, der zu dem eigenen Kaffeegeschmack und der jeweiligen Spezialität passt, sollte man ein wenig probieren. Bei vielen Vollautomaten hat man die Möglichkeit, einen bestimmten Mahlgrad zu speichern, so dass man ihn auf Knopfdruck abrufen kann.

Die Farbe der Kaffeebohne lässt auch darauf schließen, welcher Mahlgrad empfehlenswert ist. Dunkle Bohnen lassen eine stärkere Röstung vermuten und sollten daher auch grobkörniger gemahlen werden, damit nicht zu viele Bitterstoffe in den Kaffee gelangen. Hat man hingegen eine sehr helle Bohne, sollte man sich für einen feineren Mahlgrad entscheiden, um dem Kaffee ein optimales Aroma zu verleihen.

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