Kaffee Dosierung für die Espressomaschine (So findest du die optimale Kaffee-Dosierung)

Espresso gehört heute zu den beliebtesten Kaffeespezialitäten, die auch zu Hause zubereitet werden können. Der Espresso kann in kleinen Tassen gut als Muntermacher getrunken werden und dient auch als Grundlage für verschiedene Kaffeespezialitäten, wie beispielsweise den Cappuccino. Man kann heute auch für den Haushalt Siebträgermaschinen erhalten, mit denen es möglich ist, einen perfekten Espresso wie vom Barista auch zu Hause zu zaubern. Natürlich muss dabei auf etliche Details geachtet werden, zu denen auch die richtige Dosierung des Kaffeemehls gehört.

Kaffee Dosierung für die Espressomaschine

So gelingt die optimale Kaffee Dosierung für die Espressomaschine

Die richtige Dosierung – ein wichtiger Faktor

Die Zubereitung eines perfekten Kaffees ist für viele Menschen ein spezielles Ritual, auf das viel Mühe verwendet wird. Dabei macht man sich über eine ganze Reihe von Details Gedanken. Die Qualität der verwendeten Bohnen und die Brühzeit für den Kaffee stehen dabei oft im Vordergrund. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass auch die richtige Dosierung des Kaffeemehls ausschlaggebend ist, um einen perfekten Kaffee zuzubereiten.

Die Dosierung des Kaffees gestaltet sich nicht immer ganz einfach. In vielen Haushalten wird ein Messlöffel benutzt, um die nötige Kaffeemenge abzumessen. Diese Methode ist jedoch sehr ungenau. Nicht jede Kaffeesorte ist nämlich gleich. Größe, Dichte und Struktur der Bohnen können sich erheblich unterschieden. So kann ein Messlöffel einer bestimmten Kaffeesorte wesentlich mehr Gramm Kaffee enthalten, als von einer anderen Sorte. Volumen ist also nicht verlässlich, um die richtige Menge zu bestimmen. Daher sollte man das Kaffeepulver besser abwiegen.

Gewicht auf der Küchenwaage bestimmen

In den meisten Haushalten ist eine Küchenwaage zu finden und diese eignet sich perfekt, um das Gewicht des Kaffees zu bestimmen. Nachdem die Methode zur Dosierung des Kaffees einmal bestimmt ist, geht es darum, herauszufinden, welches Verhältnis von Kaffee zu Wasser empfehlenswert ist. Dabei kommt es auf den eigenen Geschmack, aber auch auf die Wahl der Kaffeesorte an.

Benutzt man eine milde Kaffeesorte, so kann man sich durchaus für eine höhere Dosierung entscheiden. Auf diese Weise kommen das Aroma und der Geschmack des Kaffees deutlicher zum Ausdruck. Bei stärkeren Kaffeesorten kann hingegen eine geringere Dosierung wünschenswert sein. In der Regel lohnt es sich, mit der Dosierung ein paar Mal zu experimentieren, wenn man sich für eine neue Kaffeesorte entschieden hat. So kann man schnell beste Ergebnisse erzielen.

Auch die Zubereitungsart hat einen Einfluss auf die Dosierung des Kaffees. So wird beispielsweise für den Espresso aus der Siebträgermaschine gerne höher dosiert, als für einen Filterkaffee. So sind also eine ganze Menge von Gesichtspunkten zu beachten, um die richtige Menge Kaffeemehl zu wählen. Wer sich die Aufgabe ein wenig erleichtern möchte, kann sich auch nach der Empfehlung der Special Coffee Association of Europe richten, um seinen Kaffee zuzubereiten. Dort wird empfohlen, für einen Liter Wasser 60 Gramm Kaffeemehl zu benutzen. Das entspricht 12 Gramm für eine Tasse mit einem Inhalt von 200 ml.

Persönliche Vorlieben in Betracht ziehen

Natürlich hängt die perfekte Dosierungsmenge des Kaffeemehls auch vom persönlichen Geschmack ab. Manche Menschen bevorzugen einen starken Kaffee, während andere eine mildere Zubereitungsart vorziehen. Deshalb sollte man die Empfehlung der Special Coffee Association of Europe als Richtlinie benutzen, die man dann selbst nach oben oder nach unten verändern kann. So findet man einen Kaffee, der den persönlichen Geschmack perfekt trifft. Bereitet man hingegen einen Kaffee für eine Gesellschaft zu, erweist es sich als angemessen, den empfohlenen Wert einzuhalten.

Beim Abmessen der richten Menge an Kaffeepulver macht die Übung den Meister. Wenn man das Kaffeepulver einige Male abgewogen hat, kann man die Menge bald schnell auf einfachere Weise bestimmen. Man wird jedoch bald feststellen, dass bereist eine Abweichung von ein oder zwei Gramm bei der Dosierung für eine Tasse ein stark verändertes Geschmacksergebnis zur Folge haben.

Ein Kaffeelot kann die beste Lösung darstellen. Beim ersten Aufbrühen wird die Kaffeemenge abgewogen, so dass man feststellen kann, welches Lot das gewünschte Ergebnis erzielt. Späterhin kann man den Kaffee dann mit dem Lot messen und kann den Schritt des Wiegens überspringen. Wechselt man zu einer anderen Kaffeesorte, sollte zunächst jedoch wieder abgewogen werden. Das liegt, wie schon erwähnt, daran, dass nicht jede Kaffeesorte die gleiche Struktur und Dichte hat.

Man kann ein Kaffeelot für ganze Bohnen oder für gemahlenes Kaffeemehl erhalten. Die Anschaffung eines solchen Lots lohnt sich in jedem Fall, da es eine schnelle Möglichkeit bietet, den Kaffee genau zu dosieren. Man erspart es sich, schon morgens früh mit der Waage hantieren zu müssen, um den perfekten Frühstückskaffee aufzubrühen.

Viele kleine Schritte führen zum perfekten Kaffee

Die optimale Dosierung reicht alleine jedoch nicht aus, um den Kaffeegenuss perfekt zu machen. Wenn man sich die Mühe gemacht hat, den Kaffee abzuwiegen, um zu einer perfekten Dosierung zu gelangen, so sollte man auch die weiteren Schritte unternehmen, um den Kaffee perfekt zu machen. Dazu gehören die folgenden Überlegungen:

  • Wasserqualität
  • Wasserhärte
  • Kaffeekörnung
  • Brühtemperatur
  • Brühzeit

Das Zusammenspiel aller dieser Elemente garantiert ein optimales Ergebnis.

Das Wasser – wichtigster Bestandteil des Kaffees

Rund 96 Prozent des Kaffees besteht aus Wasser. Daher ist es auch wichtig, dass die Wasserqualität angemessen ist, wenn man einen guten Kaffee aufbrühen möchte. Selbst eine perfekte Dosierung kann den Kaffee nicht retten, wenn beispielsweise ein starker Kalkgehalt im Wasser den Geschmack beeinflusst. Das ideale Wasser für den Kaffee sollte eine Härte von 8 nicht überschreiten.

Ist das Wasser im eigenen Haushalt härter, so ist es empfehlenswert, das Wasser zunächst zu Filtern, um den Kalkgehalt zu vermindern. Selbstverständlich kann auch Mineralwasser benutzt werden. Langfristig stellt sich die Anschaffung eines Filters jedoch günstiger, weill man sich den ständigen Einkauf von Wasser in Flaschen erspart.

Der richtige Brühvorgang erhöht die Kaffeequalität

Auch bei einem perfekt dosierten Kaffee kann der Wohlgeschmack verlorengehen, wenn man zu heißes Wasser zum Aufbrühen benutzt. Es sollte beispielsweise kein kochend heißes Wasser verwendet werden. Dieses ist zu heiß und kann die zarten Aromastoffe des Kaffees zerstören. Gießt man den Kaffee von Hand auf, so ist die ideale Temperatur für das Wasser schon bei 80°C erreicht. Bei Espressokaffee aus der Siebträger Maschine kann die Temperatur bis zu 90°C gesteigert werden.

Die Brühdauer entspricht der Zeit, in der das Kaffeemehl dem heißen Wasser ausgesetzt ist. Bei der richtigen Brühzeit kommt es auf die Zubereitungsart an. Möchte man zum Beispiel mit der French Press einen milden Kaffee erzielen, so ist eine Brühdauer von vier Minuten ideal. Espresso braucht in der Siebträgermaschine hingegen nur eine Brühzeit von 30 Sekunden. Diese Zeit ist ausreichend, um die Aromastoffe aus dem Kaffeemehl lösen und den typischen Espressogeschmack zu erzielen.

Kaffeequalität und Körnung und ihr Einfluss auf den Kaffee

Es gibt zahlreiche Kaffeesorten, die sich in Geschmack und Aroma stark voneinander unterscheiden. Dabei kann es sich um Kaffeesorten aus einer Bohnenart oder auch aus einem spezifischen Anbaugebiet handeln, oder auch um eine Mischung. Die unterschiedlichen Kaffeesorten können auch eine unterschiedliche Dosierung wünschenswert machen. So sind die Robusta Bohnen für ein sehr intensives Aroma bekannt und die Dosierung kann niedriger gewählt werden.

Die Körnung des Kaffeepulvers hat ebenfalls Einfluss auf die Qualität des Kaffees. Auch bei der Wahl des Mahlgrads spielt die Zubereitungsart eine große Rolle. Für Espressokaffee aus der Siebträgermaschine oder für Mokka wählt man eine möglichst feinen Körnung. Soll hingegen Kaffee mit der French Press zubereitet werden, sollte die Körnung grob sein. Für herkömmlichen Filterkaffee hingegen verwendet man am besten eine mittlere Körnung.

Fazit

Einen wirklich guten Kaffee aufzubrühen, der sich mit Barista Qualität messen kann, ist gar nicht so einfach. Nach der Auswahl der bevorzugten Kaffeesorte geht es zunächst einmal darum, die richtige Dosierung zu finden. Der Messlöffel, der oft sogar beim Kaffeekauf mitgeliefert wird, lässt nur sehr ungenaue Messungen zu, da Dichte und Struktur bei jeder Kaffeeart ein wenig anders gelagert sind.

Deshalb sollte man sich bei der richtigen Dosierung des Kaffees stets nach dem Gewicht richten. Dazu kann der Kaffee auf der Küchenwaage oder auch auf einer speziellen Kaffeewaage gewogen werden. Die Special Coffee Association of Europe gibt heute einen Richtwert von 60 Gramm Kaffee pro Liter Wasser an. Diese Empfehlung kann man jedoch gemäß der Kaffeesorte, Zubereitungsart und dem persönlichen Geschmack variieren. Deshalb sollte man besonders wenn man eine neue Kaffeesorte wählt, mit der Dosierung experimentieren, bis man den perfekten Geschmack gefunden hat.

Natürlich gibt es auch noch andere Gesichtspunkte, durch man die Kaffeequalität beeinflussen kann. Dazu gehören sowohl die Qualität des Wassers als auch die Brühzeit und Brühtemperatur. Gemeinsam mit der richtigen Dosierung des Kaffees gewähren sie die Möglichkeit, den Kaffee individuell zuzubereiten.

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